VERNETZTES AUTO

Worum geht es?

Das „Vernetzte Auto“ ist ein Fahrzeugmodell im Maßstab 1:8. An drei AKKA-Standorten in Deutschland gibt es drei Modelle. Diese Plattform wird zum Implementieren und Testen von Funktionen für das autonome Fahren verwendet.

Ziele und Kontext

An drei deutschen AKKA-Standorten (Köln, Ingolstadt und München) werden ähnliche Modellfahrzeuge vorgehalten und entwickelt. Jedes Fahrzeug hat den Maßstab 1:8 und ist mit ähnlichen Sensoren ausgestattet. Obwohl die verschiedenen Hardwareplattformen geringfügige Unterschiede aufweisen, ermöglicht die Softwarearchitektur einen mühelosen Austausch unterschiedlicher Module.

Im Rahmen dieses Projekts werden verschiedene Funktionen des autonomen Fahrens implementiert. Das Ziel besteht darin, das Wissen der Teammitglieder zu erweitern und Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft zu schaffen. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung des Datenaustausches zwischen den verschiedenen AKKA-Standorten.

Wir sind zuversichtlich, dass unsere Fahrzeuge in den nächsten ein bis zwei Jahren miteinander kommunizieren und auf die jeweils anderen Handlungen reagieren können werden.

Realisierung

Derzeit sind die folgenden erforderlichen Basisfunktionen implementiert:

  • Netzwerkkommunikation (Wifi, Bluetooth, serielle Schnittstelle, I2C)
  • Sensorfusion
  • Mapping (hector, gmapping)
  • Lokalisierung (SLAM)
  • Interaktion mit der unmittelbaren Umgebung
  • Pfadplanung (Entscheidungsbaum, Dijkstra, Parkalgorithmus, Point2Point)
  • Positionskontrolle (Seitenkontrolle, Längskontrolle)

Mehrwert und Kundennutzen

  • Verbessert bekannte Algorithmen.
  • Deckt Schwächen der Implementierungen auf.
  • Baut neues Wissen zu den Funktionen des autonomen Fahrens auf.