AKKA unterstützt mit branchenübergreifenden Know-how das GEARBODIES-Projekt

Pressemitteilungen — 26, April 2021

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Brüssel, 22. April 2021– Mit der Teilnahme an mehreren Rail-Projekten, wie dem GEARBODIES-Projekt, trägt AKKA seinen Teil dazu bei, Züge nachhaltiger und leistungsfähiger zu machen. Durch die Beteiligung an diesen Projekten, verdeutlicht das Unternehmen sein Engagement den ökologischen Fußabdruck bestehender Infrastrukturen und Fahrzeuge mittels technischer Innovationen zu reduzieren.

Das GEARBODIES-Projekt

GEARBODIES ist ein EU-finanziertes Forschungsprojekt, das im Rahmen des Shift2Rail-Programms [1] ins Leben gerufen wurde. In Zusammenarbeit mit AKKA und 12 weiteren Partnern [2] , wie EURNEX (European Rail Research Network of Excellence), UNIFE (European Rail Industry Association) und CERTH (Centre for Research & Technology Hellas) soll das Projekt den Weg zu einer neuen effizienten und zuverlässigen Generation von Zügen ebnen, deren Kapazität oder Geschwindigkeit den bisherigen in nichts nachsteht.

Die Rolle von AKKA im GEARBODIES-Projekt

Die Hauptaufgabe von AKKA im GEARBODIES-Projekt besteht darin, sich auf die Verbesserung der Wartungsprozesse, die Entwicklung innovativer, nicht destruktiver Technologien und die Optimierung von Inspektionssystemen für leichte Zugkörpergehäuse zu konzentrieren[3].

AKKA ist führend in der Entwicklung und Konstruktion einer innovativen Roboter-Inspektionsplattform, die maßgeschneiderte Thermographie- und Ultraschall-Inspektionssysteme umfasst. Diese Plattform optimiert die automatisierte Erkennung und Bewertung von Defekten an der Oberflächenstruktur. Dabei wird ein maßgeschneidertes Softwaremodul verwendet, das von einem, von AKKA entwickelten, Datenfusionsalgorithmus unterstützt wird.

„Der Konzern ist stolz darauf Schienenverkehrsunternehmen sein branchenübergreifendes Know-how, hinsichtlich der Prüfung von Leichtbauwerkstoffen, zur Verfügung zu stellen. Genau wie 2016, als es mit dem AirCobot-Projekt (Airbus) um Flugzeuginspektionen vor dem Flug ging.

In dem wir uns beim GEARBODIES-Projekt engagieren, wollen wir die Züge der Zukunft mitgestalten und sie noch zuverlässiger und effizienter werden lassen. Um dies zu tun, greifen wir auf unser Know-how über Materialien und mechanisches Design mittels Robotik und Computer Vision zurück. Dieser Ansatz ist ein starker Beleg für AKKAs Fähigkeit digitales Know-how und bewährtes Wissen zu kombinieren“, so Pierre Lion, Group Director von AKKA Research.

[1] Shift2Rail ist die erste europäische Schienenverkehrsinitiative, die fokussierte Forschung und Innovation (FuI) sowie marktorientierte Lösungen durch die beschleunigte Integration neuer und fortschrittlicher Technologien in innovative Bahnproduktlösungen anstrebt. Shift2Rail fördert die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Rail-Industrie und erfüllt die sich wandelnden Verkehrsbedürfnisse der EU. F&I im Rahmen der Initiative Horizont 2020 entwickelt die notwendige Technologie zur Vollendung des einheitlichen europäischen Schienenverkehrsraums (SERA). https://shift2rail.org/

[2] EURNEX, UNIFE, CERTH, SACATEC, SCHAEFFLER TECHNOLOGIES, NEWCASTLE UNIVERSITY, DASEL SL, VILNIUS TECH, UNIVERSITY OF LEEDS, RWTH AACHEN UNIVERSITY, UNIVERSITA DEGLI STUDI DI ROMA, AIMEN.

[3] Die Karosserie des Zuges ist die Karosserie eines Schienenfahrzeugs ohne Sitze, Türen und alle mechanischen Komponenten. Sie kann aus Metall oder leichten Verbundwerkstoffen hergestellt werden.

26 Apr 2021

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